Bernhard Gstrein
In unserer Altbauwohnung in Wilten ist keine Wand gerade. Der Schrank sitzt trotzdem fugenlos zwischen Kamin und Fenster, sogar der Sockel folgt dem Gefälle vom alten Parkett. Beim Aufmaß wurde ausgiebig gemessen statt geschätzt.
Ungekürzte Rückmeldungen aus Innsbruck und dem Umland — vom Einbauschrank in der Altbauwohnung über die Küche im Mittelgebirge bis zum instandgesetzten Kastenfenster. Ohne Auswahl nach Sternen, mit Leistung und Datum.
In unserer Altbauwohnung in Wilten ist keine Wand gerade. Der Schrank sitzt trotzdem fugenlos zwischen Kamin und Fenster, sogar der Sockel folgt dem Gefälle vom alten Parkett. Beim Aufmaß wurde ausgiebig gemessen statt geschätzt.
Unsere Küche in Pradl hat eine schräge Außenwand und einen Kamin mitten in der Zeile. Die Planung hat beides eingebunden, statt es zu verstecken. Nach vier Wochen stand alles, die Arbeitsplatte war auf den Millimeter zugeschnitten.
Die Stiege ins Dachgeschoss war das Sorgenkind beim Umbau in Hötting. Jetzt sind es Eichenstufen mit einem schmalen Stahlgeländer, unten drunter ein Schrank für die Skiausrüstung. Kein Knarzen, keine Wackelstufe.
Für das Schlafzimmer in Igls wollten wir Zirbe, aber keine Hüttenoptik. Herausgekommen ist eine ruhige, glatte Wand mit versteckten Fugen. Der Duft ist auch nach Monaten noch da, ohne aufdringlich zu sein.
Vier Innentüren in einer Wohnung aus den Sechzigern in Amras, alle mit unterschiedlichen Lichtmaßen. Die neuen Türblätter samt Zargen passen ohne Ausbesserungen am Mauerwerk. Sauber gearbeitet und in einem Tag montiert.
Der Vorraum in Rum ist schmal, jetzt gibt es endlich Platz für Jacken, Schuhe und eine Sitzbank. Die Lieferung hat eine Woche länger gedauert als angekündigt, dafür war die Montage in zwei Stunden erledigt.
Zwei Kastenfenster im Saggen ließen sich kaum noch schließen. Statt uns Neue zu verkaufen, wurden die Flügel nachgerichtet, die Bänder getauscht und neu gedichtet. Zieht nicht mehr und war ein Bruchteil vom Fenstertausch.
Der Waschtisch in Mutters musste eine Nische von 138 Zentimetern füllen — von der Stange gab es dafür nichts. Jetzt ist er furniert, feuchtebeständig und hat unten eine Fuge, damit man beim Putzen durchkommt.
Wir hatten drei Kästen aus dem Möbelhaus und keine Nerven mehr. Zwei Leute, drei Stunden, alles steht im Lot und ist an der Wand gesichert. Die Verpackung wurde gleich mitgenommen.
Aus einer nutzlosen Ecke unter der Dachschräge in Arzl wurde eine Ankleide mit zwei Stangenhöhen und beleuchteten Fächern. Vorher hätte ich nicht geglaubt, dass da so viel hineinpasst.
Für unser Ladenlokal in der Altstadt brauchten wir Theke und Regale, die durch eine 82 Zentimeter breite Tür passen. Alles wurde teilbar geplant und vor Ort verbunden. Nach dem Aufbau sieht man keine einzige Trennfuge.
Ein Tisch aus Wildeiche für zehn Personen, aber so gebaut, dass er zu zweit nicht verloren wirkt. Die Oberfläche ist geölt und verzeiht auch einen Rotweinabend. Beratung ohne Verkaufsdruck.
Zwei, drei Sätze reichen — was gebaut wurde, wie die Abwicklung gelaufen ist und was besser hätte laufen können. Kritik veröffentlichen wir genauso wie Lob; sie ist der Grund, warum sich Abläufe bei uns überhaupt ändern.
Das Aufmaß vor Ort ist kostenlos, die Zeichnung samt Festpreis folgt nach drei bis fünf Werktagen. Erst danach entscheiden Sie — und sehen im Angebot getrennt, was Korpus, Fronten, Beschläge, Oberfläche und Montage kosten.