Tischlerei & Tischlerarbeiten
Der Rahmen für alles Weitere: Beratung, Aufmaß, Zeichnung, Fertigung und Montage bleiben in einer Hand — Sie haben einen Ansprechpartner statt einer Kette von Zulieferern.
Wir bauen dort, wo Katalogmaße aufhören: an der schiefen Altbauwand in Wilten, unter der Dachschräge in Arzl, in der 90 Zentimeter breiten Badnische in Sistrans. Gemessen, gezeichnet, gefertigt und montiert wird von denselben Leuten.
Innsbruck ist baulich ein Flickenteppich: hohe Wiltener Zinshäuser mit setzungsbedingt schiefen Laibungen, kompakte Wohnungen aus der Olympia-Zeit mit knappen Raumhöhen, Hangbebauung in Hötting und Igls mit lauter Sondergrundrissen, dazu ausgebaute Dachgeschosse, in denen jede Schräge anders läuft. Fertigmöbel treffen diese Räume fast nie — sie lassen Schlitze, blockieren Fensterflügel oder stehen zehn Zentimeter zu weit vor.
Genau dort setzt unsere Arbeit an. Wir nehmen das Maß selbst ab, prüfen Wandflucht, Bodengefälle und Leitungen, und bauen anschließend das Möbel, das dieser eine Raum braucht. Was in der Werkstatt entsteht, muss vor Ort nur noch ausgerichtet werden — nicht zurechtgesägt. Diese Reihenfolge ist der Unterschied zwischen „passt ungefähr“ und einer Fuge, die man nicht sieht.
Vom einzelnen Regalboden bis zur kompletten Wohnungsausstattung — hier steht, was wir in Innsbruck und im Umland tatsächlich selbst ausführen.
Der Rahmen für alles Weitere: Beratung, Aufmaß, Zeichnung, Fertigung und Montage bleiben in einer Hand — Sie haben einen Ansprechpartner statt einer Kette von Zulieferern.
Der größte Teil unserer Aufträge. Hier zählt nicht das Katalogbild, sondern die Frage, was in diese Nische, unter diese Schräge und neben diesen Heizkörper passt.
Räume mit Technik. Hier entscheidet nicht die Front über das Ergebnis, sondern wie Anschlüsse, Geräte und Feuchtigkeit eingeplant werden.
Alles, was fest mit dem Gebäude verbunden ist und deshalb schon in der Planung mit Elektrik, Lüftung und Statik abgestimmt gehört.
Im Bestand oft ein Reparaturthema, im Neubau eine Frage von Maß und Beschlag. Wir prüfen zuerst, was sich erhalten lässt.

Eine Stiege wird jeden Tag benutzt und verzeiht keinen Millimeter Schlamperei — Steigungsverhältnis und Auftritt müssen über alle Stufen gleich bleiben.
Auch ohne eigenes Möbel von uns: Wir montieren, richten aus und reparieren — samt Anpassung an schiefe Wände und ungünstige Anschlüsse.
Nicht sicher, in welche Zeile Ihr Vorhaben gehört? Beschreiben Sie es in zwei Sätzen — wir ordnen es ein und sagen, ob es ein Werkstatt- oder ein Vor-Ort-Auftrag wird.
Vorhaben beschreibenWir arbeiten mit Massivholz, furnierten Platten und beschichteten Werkstoffen. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Raumklima, Nutzung und Budget ab — nicht von der Mode.

Hart, formstabil und unempfindlich gegen wechselnde Luftfeuchte — deshalb unsere erste Wahl für Küchenfronten, Stiegen und stark genutzte Möbel. Geölt fühlt sie sich warm an, lackiert bleibt sie heller.

Weich, leicht und stark duftend. Für Schlafzimmer, Wandverkleidungen und Betten beliebt, für Arbeitsplatten ungeeignet — sie nimmt jeden Fingernagel an. Wir zeigen vor der Bestellung, wie stark das Astbild ausfällt.

Fast so hart wie Eiche, aber deutlich heller und mit ruhigerer Zeichnung. Gut für Räume, die nicht dunkler werden dürfen — etwa Nordzimmer im Erdgeschoss oder schmale Vorzimmer ohne Fenster.

Das teuerste Holz in unserer Liste und das mit dem meisten Charakter. Meist als Furnier eingesetzt, weil sich große Flächen so ruhiger und materialsparender ausführen lassen als in Massivholz.

Harzreich, wetterfest und in Tirol traditionell für Fenster und Verkleidungen im Einsatz. Sie dunkelt unter Sonnenlicht spürbar nach — bei Südfenstern planen wir das von Anfang an ein.
Zu jedem Angebot legen wir Muster bei — Holzart, Oberfläche und Kante in echt. Farbtöne am Bildschirm täuschen, besonders bei geölter Eiche und bei weiß pigmentierten Lacken.
Innsbruck hat ein Klima, das Holz fordert. Bei Föhnlagen fällt die relative Luftfeuchte in beheizten Wohnungen binnen Stunden auf rund 20 bis 25 Prozent; im Sommer, nach Gewittern und in Kellergeschossen geht sie ebenso schnell wieder nach oben. Massivholz reagiert darauf, indem es quer zur Faser schwindet und quillt — bei einer 60 Zentimeter breiten Leimholzplatte können das über den Jahreslauf mehrere Millimeter sein.
Wir gehen damit konstruktiv um statt hoffnungsvoll: Wir verarbeiten auf 8 bis 10 Prozent Holzfeuchte, bei Objekten mit Fußbodenheizung eher am unteren Ende. Breite Flächen werden verleimt aufgebaut oder furniert, Füllungen bleiben beweglich im Rahmen, und Sockel- sowie Deckenanschlüsse bekommen bewusst eine Fuge, die Bewegung aufnimmt. So bleibt aus einem normalen physikalischen Vorgang kein Riss und keine klemmende Tür.
Jede hat ihre eigenen Fallstricke. Wenn Sie Ihr Vorhaben hier wiederfinden, wissen Sie ungefähr, worauf wir beim Aufmaß schauen werden.

Hohe Räume, tiefe Fensterlaibungen, Türstöcke bis 2,40 Meter — und praktisch nirgends ein rechter Winkel. Wir messen jede Nische an drei Höhen ein, weil die Wand oben meist schmäler ist als unten, und arbeiten mit Passleisten, die den Rest ausgleichen. Weil die Häuser selten einen Lift haben, planen wir Korpusse teilbar und verbinden sie erst in der Wohnung.

In Hötting, Igls, Mutters oder Aldrans folgt der Grundriss dem Gelände: versetzte Ebenen, große Glasflächen nach Süden, Räume mit fünf statt vier Wänden. Bei Südlagen planen wir Fronten und Massivholz so, dass Nachdunkeln gleichmäßig passiert, und setzen Sonnenschutzverglasung nicht als Verkaufsargument, sondern als Schutz für die Oberflächen ein.

Die Frage ist fast immer dieselbe: Klappe, Drehtür oder Auszug? Bei Kniestöcken unter etwa 90 Zentimetern gewinnen Auszüge, weil man sonst auf allen vieren in den Schrank kriechen muss. Wir prüfen außerdem, ob die Schräge über die Raumlänge gleich bleibt — bei Altbaudächern in Innsbruck weicht sie oft um mehrere Zentimeter ab.

Hier entscheidet die Konstruktion, nicht die Optik. Wir verwenden feuchtebeständige Trägerplatten, versiegeln alle Schnittkanten und lassen unten eine Sockelfuge, damit Wischwasser nicht in die Platte zieht. Der Siphonausschnitt kommt aus der Werkstatt und wird nicht vor Ort improvisiert — das ist der Unterschied zwischen sauberer Kante und ausgefranstem Loch.

Zwischen Seefeld, Igls und dem Stubaital werden viele Objekte vermietet. Dort halten wir Kanten dicker, Beschläge robuster und Oberflächen abwischbar, weil wechselnde Gäste anders mit Möbeln umgehen als Eigentümer. Ebenso wichtig: Teile, die sich einzeln tauschen lassen, ohne dass die ganze Front neu gemacht werden muss.

Bei Geschäftseinrichtungen zählt der Terminplan mit. Wir arbeiten außerhalb der Öffnungszeiten, planen Anlieferung und Zufahrt vorab — in der Innsbrucker Altstadt ist das wegen der Fußgängerzone und der Ladezonenzeiten ein eigener Punkt in der Planung — und liefern Möbel zerlegt, wenn Zugänge unter einem Meter breit sind.


Wir sind ein kleiner Betrieb, und das ist Absicht. Wer bei Ihnen das Maß nimmt, sitzt danach an der Zeichnung und steht am Montagetag wieder in der Wohnung. Dadurch geht nichts auf dem Weg zwischen Verkauf, Arbeitsvorbereitung und Baustelle verloren — der häufigste Grund, warum Möbel am Ende doch nicht passen.
Zugeschnitten wird auf der Plattensäge, Kanten laufen über den Anleimer, Massivholzteile werden gehobelt, verleimt und geschliffen. Oberflächen bekommen wasserbasierte Lacke oder Hartwachsöl. Was wir nicht selbst machen, sagen wir offen: Naturstein-Arbeitsplatten kommen von einem Steinmetz aus dem Inntal, Glasteile vom Glaser — beides koordinieren wir, damit Sie nicht drei Termine selbst abstimmen müssen.
Sechs Schritte, die bei jedem Auftrag gleich sind — bei der Schublade genauso wie bei der kompletten Wohnungsausstattung.
Telefonat oder Formular, gerne mit Fotos und groben Maßen. Danach wissen beide Seiten, ob das ein Werkstattauftrag, eine Reparatur oder eine Planung über mehrere Räume wird.
Wir messen Höhen an mehreren Punkten, prüfen Lot und Waage, suchen Leitungen und notieren, wie Türen und Fenster aufgehen. Dauert je nach Umfang 30 bis 90 Minuten und kostet nichts.
Nach drei bis fünf Werktagen bekommen Sie Ansichten, Schnitte und ein Angebot mit Positionen. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet — die dritte auch, wenn es beim Grundriss hakt.
Nach der Freigabe wird bestellt und gebaut. Einbaumöbel brauchen vier bis sechs Wochen, Küchen und Stiegen fünf bis acht. Sie erfahren den Montagetermin, sobald die Beschläge da sind.
Boden abdecken, Möbel einbringen, ausrichten, Fugen schließen, Beschläge einstellen. Am Ende wird gesaugt und der Verschnitt mitgenommen — im Regelfall an einem einzigen Tag.
Gemeinsamer Durchgang, kurze Erklärung zu Pflege und Nachjustage. Wenn sich nach der ersten Heizsaison eine Tür setzt, stellen wir sie nach — dafür muss niemand einen Auftrag schreiben.
Kein Hochglanz-Portfolio, sondern normale Aufträge aus dem Großraum Innsbruck — mit den Randbedingungen, die sie schwierig gemacht haben.

Ein Raum, den vorher niemand nutzen wollte: 1,90 Meter an der höchsten, 1,05 Meter an der niedrigsten Stelle. Zwei Stangenhöhen im hohen Teil, Auszüge unter der schrägen Unterseite, ein Spiegel an der Stirnseite. Die Beleuchtung sitzt in der Wangenkante, damit man den Kopf nicht in den eigenen Schatten hält.

Die alte Stiege war laut, kalt und optisch aus der Zeit gefallen. Wir haben die Betonläufe aufgemessen, 15 Trittstufen in Eiche gefertigt und schwimmend auf einer Trittschallmatte verlegt. Unter dem Lauf entstand ein Schrank mit flächenbündigen Türen, in dem jetzt Ski und Helme stehen.

Drei Fensterachsen, drei unterschiedliche Brüstungshöhen. Die Platte läuft trotzdem durch und ist an den Wandanschlüssen unterschiedlich tief eingelassen. Kabel verschwinden in einer Rinne unter der Platte, der Rollcontainer ist so hoch, dass er als zweite Ablage dient.
Gleicher Standpunkt, gleicher Ausschnitt. Verändert wurde nur, was hineingebaut wurde.


Der freistehende Kasten war zwölf Zentimeter zu tief und hat den Durchgang blockiert. Jetzt läuft die Garderobe wandbündig über die volle Länge, mit Sitzbank, Schuhauszug und geschlossenem Teil für alles, was nicht sichtbar sein soll.


Die Anschlüsse blieben, wo sie waren — alles andere wurde neu geplant. Oberschränke bis zur Decke statt Staubkante, ein durchgehender Spritzschutz statt Bordüre, und ein Auszug dort, wo vorher ein unerreichbares Eckfach war.


Statt Abriss wurden die Stufen abgetragen und neu belegt, das Geländer ersetzt und der Raum unter dem Lauf geschlossen. Die Bauzeit blieb dadurch bei zwei Tagen — ein Neubau der Stiege hätte das Stiegenhaus über eine Woche lahmgelegt.
Alle Beträge inklusive 20 % Umsatzsteuer, inklusive Material in der angegebenen Ausführung und inklusive Montage im Umkreis von rund 30 Fahrminuten. Verbindlich wird der Preis nach dem Aufmaß.
„Laufmeter“ heißt: gemessen wird die Breite an der Wand, nicht die Fläche der Fronten. Ein zwei Meter breiter Schrank mit drei Metern Höhe kostet daher mehr als der Richtwert — die zusätzliche Höhe steckt im Materialaufwand, nicht im Laufmeter.
Sechs Punkte erklären fast jede Preisdifferenz — nützlich, wenn Sie Angebote von mehreren Tischlereien vergleichen.
Beschichtete Platte, furnierte Platte und Massivholz liegen im Materialpreis grob im Verhältnis eins zu zwei zu vier. Dazu kommt der Aufbau: eine eingenutete Rückwand und gezinkte Laden brauchen mehr Arbeitszeit als eine aufgeschraubte Hartfaserplatte, halten aber auch Jahrzehnte länger.
Eine schlichte Front mit Griffleiste ist günstiger als flächenbündige, grifflose Fronten mit elektrischer Öffnung. Auch die Kante zählt: 0,8 Millimeter ABS ist Standard, 2 Millimeter mit Radius kostet mehr und hält Stößen im Familienalltag deutlich besser stand.
Ein leerer Korpus mit zwei Böden ist schnell gebaut. Sobald Auszüge, Hosenhalter, Wäschekippen, Besteckeinsätze und beleuchtete Fächer dazukommen, steigt der Beschlagsanteil spürbar — bei Küchen macht er oft ein Fünftel der Summe aus.
Ein Möbel für einen rechtwinkligen Neubauraum ist reine Serienarbeit. Passleisten für schiefe Wände, Ausschnitte für Rohre, Anpassung an Stuckprofile oder abgetreppte Sockel kosten zusätzliche Werkstattzeit — meist zwischen zwei und acht Stunden.
Geölt, lackiert oder lasiert unterscheidet sich nicht nur in der Optik. Lackierte Flächen brauchen mehrere Schleif- und Trocknungsgänge; deckende Farbtöne auf offenporigem Holz brauchen zusätzlich eine Füllung. Das sind Stunden, keine Materialkosten.
Erdgeschoss mit Parkplatz vor der Tür oder vierter Stock ohne Lift in einer Gasse mit Halteverbot: Das ist ein Unterschied von mehreren Arbeitsstunden. Teilbare Konstruktionen kosten in der Fertigung mehr, sparen aber beim Einbringen oft das Doppelte.
Der Rechner arbeitet mit denselben Richtwerten wie unsere Preisliste. Er ersetzt kein Angebot, hilft aber bei der Frage, ob ein Vorhaben im Budget liegt.
Der Wert ist eine Spanne, kein Angebot. Bei Sonderformen, Denkmalschutzauflagen und schwierigen Zugängen kann er nach oben abweichen.
Ein gutes Aufmaß dauert eine Stunde, eine gute Planung beginnt vorher im Kopf. Je klarer die Nutzung beschrieben ist, desto weniger Korrekturrunden braucht die Zeichnung — und desto realistischer fällt der erste Preis aus. Erfahrungsgemäß sind es nicht Farbe und Front, die später stören, sondern Höhen, Wege und Stauraum, über die niemand gesprochen hat.
Am besten gehen Sie den Raum einmal in Gedanken durch: Wer benutzt das Möbel täglich, was liegt darin, wie oft wird es geöffnet, und was steht heute schon dort herum, weil es keinen Platz hat. Fotos aus zwei Ecken und drei grobe Maße reichen für ein erstes Gespräch völlig aus — wir bringen das Messgerät ohnehin mit.
Wenn Sie sich zwischen zwei Varianten nicht entscheiden können, planen wir beide grob durch und stellen die Preise nebeneinander. Das kostet uns eine halbe Stunde und Ihnen erspart es eine teure Fehlentscheidung.
Keine Vorwürfe — sondern Dinge, die man vorher wissen sollte, weil sie später schwer zu korrigieren sind.
Wer die Nischenbreite einmal in Bodennähe misst, plant knapp daneben. In Innsbrucker Altbauten läuft die Wand oben regelmäßig ein bis drei Zentimeter enger. Wir messen immer oben, mittig und unten — der kleinste Wert bestimmt das Möbel, den Rest übernehmen Passleisten.
Ein Schrank kann perfekt passen und trotzdem unbrauchbar sein, wenn die Tür gegen den Heizkörper schlägt oder der Auszug nicht ganz herausfährt. Deshalb zeichnen wir Öffnungsradien mit ein — bei schmalen Vorzimmern ist das der wichtigste Strich in der Planung.
Eine breite Massivholzplatte im Bad oder direkt über der Fußbodenheizung wird arbeiten. Das ist kein Materialfehler, sondern Physik. Für solche Positionen empfehlen wir furnierte Aufbauten oder geteilte Flächen — sie sehen gleich aus und bleiben in Form.
Die Front sieht man, den Auszug benutzt man. Ein günstiger Vollauszug macht sich nach zwei Jahren durch Kippeln und Nachlaufen bemerkbar, während das Möbel selbst noch tadellos ist. Wenn irgendwo gespart werden soll, dann eher bei der Oberfläche als bei der Mechanik.
Kommt der Boden nach dem Möbel, fehlt am Sockel die Aufbauhöhe; kommt der Maler danach, gibt es Farbränder an der Front. Wir stimmen den Montagetermin mit Boden, Elektrik und Malerarbeiten ab — das kostet ein Telefonat und spart Nacharbeit.
Bei Fenstertausch, Fassadeneingriffen und Arbeiten in geschützten Ensembles reicht der eigene Geschmack nicht. In der Innsbrucker Altstadt und in Schutzzonen gelten Auflagen zu Teilung, Profil und Farbe. Wir sagen früh, wann eine Abklärung nötig ist — bevor gefertigt wird.
Aufmaß, Zeichnung, Fertigung und Montage laufen im selben Haus. Es gibt niemanden, der später sagen könnte, das sei ein Fehler des Vorgängers gewesen.
Sie sehen Ansichten und Schnitte, bevor Sie zustimmen — inklusive Innenaufteilung. Das erspart die Überraschung, wenn das Möbel schon in der Wohnung steht.
Im Angebot steht, was Korpus, Fronten, Beschläge, Oberfläche und Montage kosten. So können Sie gezielt streichen oder ergänzen, statt über eine Endsumme zu verhandeln.
Schiefe Wände, alte Böden, Kastenfenster und enge Stiegenhäuser sind bei uns kein Sonderfall, sondern der Alltag im Großraum Innsbruck.
Nicht jede Anfrage endet in einem neuen Möbel. Wenn ein Nachrichten der Bänder oder eine neue Lade reicht, sagen wir das — auch wenn der Auftrag dadurch kleiner wird.
Fichte, Lärche und Zirbe beziehen wir bevorzugt von Tiroler Sägewerken, Plattenware von österreichischen Herstellern. Kurze Wege sind hier keine Pose, sondern Liefersicherheit.


Beschläge kommen von Blum aus Vorarlberg sowie von Hettich und Häfele; Plattenwerkstoffe beziehen wir überwiegend von Egger mit Werk in St. Johann in Tirol, Massivholz von Sägewerken aus dem Inn- und Zillertal. Für Oberflächen setzen wir auf wasserbasierte Lacke und Öle des Tiroler Herstellers Adler aus Schwaz. Wir nennen diese Namen nicht als Auszeichnung, sondern weil sie Ersatzteile über Jahre lieferbar halten — das ist bei einem Möbel, das zwanzig Jahre stehen soll, der praktisch wichtigere Punkt.
Bei der Ausführung orientieren wir uns an den einschlägigen ÖNORMEN: EN 14749 für Aufbewahrungsmöbel und deren Sicherheit, B 5320 für den fachgerechten Einbau von Fenstern und Türen, B 5371 für Stiegen und Geländer. Möbel ab einer bestimmten Höhe werden gegen Kippen gesichert, Glasflächen in Reichweite kommen als Sicherheitsglas. Das sind keine Zusatzleistungen, sondern Teil des Preises.
Was gilt, wenn nach der Übergabe etwas nicht mehr so sitzt wie am ersten Tag.
Nach ABGB zwei Jahre auf bewegliche Sachen wie freistehende Möbel, drei Jahre auf unbewegliche Leistungen wie fest eingebaute Stiegen, Türen und Verkleidungen. Ohne Kleingedrucktes, ohne Registrierung.
Holz und Beschläge setzen sich. Wenn nach dem ersten Winter eine Tür nicht mehr bündig steht oder eine Lade streift, stellen wir das im Zuge eines Termins nach — dafür schreiben wir keine Rechnung.
Wir dokumentieren Beschlagstypen, Dekore und Kantenmaterial zu jedem Auftrag. Fällt in fünf Jahren ein Scharnier aus oder soll eine Lade ergänzt werden, ist die Nachbestellung eine Frage von Minuten.
Geölte Flächen bekommen alle ein bis zwei Jahre eine dünne Auffrischung, lackierte brauchen nur ein feuchtes Tuch. Wir zeigen es bei der Übergabe und legen bei geölten Möbeln die passende Pflegemenge dazu.
Rund 30 Fahrminuten um die Stadt — sortiert nach Richtung, damit Sie sehen, ob Ihre Gemeinde dabei ist.
Wilten · Pradl · Saggen · Hötting · Mühlau · Amras · Arzl · Hungerburg · Igls · Vill
Natters · Mutters · Lans · Sistrans · Aldrans · Rinn · Ampass · Patsch · Ellbögen
Rum · Thaur · Absam · Hall in Tirol · Mils · Volders · Wattens · Kolsass · Weer · Schwaz · Vomp · Stans · Jenbach
Völs · Kematen · Zirl · Inzing · Oberperfuss · Ranggen · Axams · Götzens · Birgitz · Flaurling · Pettnau · Telfs
Schönberg · Mieders · Telfes · Fulpmes · Neustift · Matrei am Brenner · Pfons · Steinach am Brenner · Gries am Brenner
Seefeld · Reith bei Seefeld · Mösern · Scharnitz · Leutasch · Sellrain · Gries im Sellrain · St. Sigmund
Innerhalb dieses Gebiets ist die Anfahrt im Preis enthalten. Für größere Projekte — Hotelzimmer, Ordinationen, mehrere Wohnungen in einem Objekt — fertigen und montieren wir auf Anfrage in ganz Tirol und österreichweit; die Anreise wird dann pauschal vereinbart und steht im Angebot.
Vier Personen, klare Zuständigkeiten — Sie wissen von Anfang an, wer wann in Ihrer Wohnung steht.

Kommt zum Aufmaß, kalkuliert und übergibt am Ende. Schwerpunkt: Bestandsbau, Altbaudetails und alles, was mit Stiegen zu tun hat.

Zeichnet Ansichten und Schnitte, wählt Beschläge aus und hält die Termine zwischen Werkstatt, Bodenleger und Elektriker zusammen.

Bringt Möbel auch durch enge Stiegenhäuser, richtet aus und stellt ein. Zuständig für Küchen- und Möbelmontage, auch bei fremden Möbeln.

Verantwortlich für Tische, Restaurierungen und alles, was geölt oder lackiert wird. Er entscheidet, wann ein altes Möbel besser repariert als ersetzt wird.
Zwei Kastenfenster im Saggen ließen sich kaum noch schließen. Statt uns Neue zu verkaufen, wurden die Flügel nachgerichtet, die Bänder getauscht und neu gedichtet. Zieht nicht mehr und war ein Bruchteil vom Fenstertausch.
Der Vorraum in Rum ist schmal, jetzt gibt es endlich Platz für Jacken, Schuhe und eine Sitzbank. Die Lieferung hat eine Woche länger gedauert als angekündigt, dafür war die Montage in zwei Stunden erledigt.
Aus einer nutzlosen Ecke unter der Dachschräge in Arzl wurde eine Ankleide mit zwei Stangenhöhen und beleuchteten Fächern. Vorher hätte ich nicht geglaubt, dass da so viel hineinpasst.
Ein Einbauschrank beginnt bei rund 690 € pro Laufmeter, eine Küche nach Maß bei etwa 1.150 € pro Laufmeter, eine Innentür samt Zarge liegt zwischen 680 und 1.640 €. Reine Arbeitsleistung rechnen wir mit 84 € pro Stunde ab. Den verbindlichen Preis nennen wir nach dem Aufmaß, weil Wandschiefe, Anschlüsse und Ausstattung stärker wirken als die reine Größe.
Das Aufmaß findet meist innerhalb einer Woche statt, das Angebot mit Zeichnung folgt nach drei bis fünf Werktagen. Nach der Freigabe brauchen Einbaumöbel etwa vier bis sechs Wochen, Küchen und Stiegen fünf bis acht. Reparaturen an Türen und Fenstern erledigen wir in der Regel früher.
Ja. In Wilten, im Saggen und in Pradl planen wir Korpusse von vornherein teilbar, damit sie durch enge Stiegenhäuser und historische Türstöcke passen. Verbunden und ausgerichtet wird erst in der Wohnung, sichtbare Trennfugen bleiben dabei nicht zurück.
Ruhige, wenig arbeitende Hölzer wie Eiche und Esche, bei Massivteilen zusätzlich verleimt statt einteilig. Wir trocknen auf 8 bis 10 Prozent Holzfeuchte und planen größere Dehnfugen ein, weil die Raumluft im Winter und bei Föhnlagen sehr trocken wird.
In den meisten Fällen ja. Verzogene Flügel lassen sich nachrichten, Bänder und Verschlüsse tauschen, Dichtungen nachrüsten und schadhafte Holzteile stückweise ersetzen. Das kostet einen Bruchteil eines Fenstertauschs und ist in geschützten Ensembles oft die einzige zulässige Lösung.
Ja, das ist einer unserer häufigsten Aufträge. Wir messen Schrägenwinkel und Kniestockhöhe genau ein und legen fest, ob Klappen, Auszüge oder Drehtüren sinnvoll sind — bei niedrigen Kniestöcken sind Auszüge fast immer die bessere Wahl.
Ja. Ein klemmendes Türblatt, ein gerissener Leim an einem alten Kasten, eine nachzurüstende Schublade oder eine Fensterbank sind ganz normale Aufträge. Mehrere kleine Arbeiten fassen wir zu einem Termin zusammen, damit die Anfahrt nur einmal anfällt.
Im Umkreis von etwa 30 Fahrminuten: Stadtgebiet und Mittelgebirge, das Inntal von Zirl und Telfs bis Schwaz und Jenbach, dazu Stubaital, Wipptal und das Seefelder Plateau. Größere Objekte betreuen wir auf Anfrage auch darüber hinaus.
Ja, Möbelmontage und Küchenmontage bieten wir unabhängig vom Hersteller an. Wir gleichen schiefe Wände aus, sichern hohe Möbel gegen Kippen und passen Blenden und Sockel an — auch dann, wenn Anschlüsse an anderer Stelle sitzen als geplant.
Es gilt die gesetzliche Gewährleistung nach ABGB: zwei Jahre auf bewegliche Sachen wie Möbel, drei Jahre auf unbewegliche Leistungen wie fest eingebaute Stiegen, Türen und Verkleidungen. Beschläge folgen zusätzlich den Garantiebedingungen der Hersteller.

Schreiben Sie, worum es geht — zwei, drei Sätze reichen. Wir melden uns am selben oder nächsten Werktag und sagen ehrlich, ob und wann wir es umsetzen können.
Wer in Innsbruck eine Wohnung einrichtet, ein Haus umbaut oder ein Geschäftslokal adaptiert, stößt früher oder später auf dasselbe Problem: Der Raum hält sich nicht an Normmaße. Zwischen den hohen Zinshäusern in Wilten, den kompakten Wohnungen aus der Olympia-Ära und den Hanggrundstücken in Hötting und Igls gibt es kaum zwei Grundrisse, die sich gleichen. Genau dafür gibt es unseren Betrieb: Wir planen und fertigen Tischlerarbeiten in Innsbruck so, dass sie in den vorhandenen Raum passen — und nicht umgekehrt.
Den größten Teil unserer Arbeit machen Einbaumöbel aus. Ein Einbauschrank nach Maß nutzt eine Nische bis unter die Decke, ein Kleiderschrank nach Maß bekommt Stangenhöhen nach der Kleidung, die tatsächlich hineingehängt wird, und eine Garderobe nach Maß macht aus einem 1,15 Meter breiten Vorzimmer einen brauchbaren Raum. Dazu kommen Regale, Sideboards, Betten mit Sockelladen und Esstische aus Massivholz. Für Ferienwohnungen und Vermietungsobjekte im Umland bauen wir robuster: dickere Kanten, stärkere Beschläge, austauschbare Einzelteile.
Eine Küche nach Maß lohnt sich vor allem dort, wo Standardzeilen scheitern — bei Kaminvorsprüngen, schrägen Außenwänden, tiefen Fensterlaibungen oder Raumhöhen, die kein Katalogmaß vorsieht. Wir planen um bestehende Anschlüsse herum, statt Wände aufzustemmen, und stimmen die Arbeitsplatte mit dem Steinmetz ab. Im Bad zählt die Konstruktion: feuchtebeständige Trägerplatten, versiegelte Schnittkanten, Siphonausschnitt ab Werk. Für das Homeoffice bauen wir Arbeitsplätze in Erker und Nebenräume, mit durchlaufender Platte und einer Kabelführung, die man nicht sieht.
Beim Innenausbau geht es um alles, was fest zum Gebäude gehört: Wand- und Deckenverkleidungen, Vorsatzschalen, Zwischenwände mit Schiebetür, Kniestockschränke im Dachgeschoss. Türen nach Maß fertigen wir für Sondermaße, wie sie in Altbauten die Regel sind, und montieren sie mit Zargen für die vorhandene Wandstärke. Bei alten Türen und Fenstern prüfen wir zuerst, ob eine Reparatur reicht — verzogene Flügel lassen sich nachrichten, Bänder und Verschlüsse tauschen, Dichtungen nachrüsten. Gerade bei Kastenfenstern in Schutzzonen ist das häufig nicht nur die günstigere, sondern die einzig zulässige Lösung. Neue Holzfenster aus Lärche oder Fichte planen wir nach Himmelsrichtung und Verglasung. Bei Stiegen deckt unsere Arbeit beides ab: die neue Holztreppe nach Maß im Neubau und die Treppenrenovierung, bei der eine kalte Betonstiege neue Trittstufen bekommt und der Raum darunter zu Stauraum wird.
Nicht jeder Auftrag beginnt in der Werkstatt. Möbelmontage und Küchenmontage übernehmen wir unabhängig davon, wo die Möbel gekauft wurden: Wir gleichen schiefe Wände mit Passleisten aus, sichern hohe Korpusse gegen Kippen und passen Sockel und Blenden an. Bei der Möbelreparatur geht es meist um gelöste Leimfugen, gebrochene Beschläge, klemmende Auszüge oder Wasserränder. Alte Familienstücke restaurieren wir so, dass man die Reparaturstelle suchen muss — das ist Handarbeit und braucht Zeit, kostet aber deutlich weniger als eine Neuanfertigung im gleichen Stil.
Innsbruck liegt in einem Tal, in dem der Föhn regelmäßig die Luftfeuchte innerhalb weniger Stunden nach unten zieht. In beheizten Wohnungen sind im Winter Werte um 20 bis 25 Prozent relative Feuchte keine Seltenheit. Massivholz reagiert darauf mit Schwinden, bei feuchter Sommerluft mit Quellen. Wer das ignoriert, bekommt Risse in Füllungen, klemmende Türen und offene Fugen an Sockeln. Wir arbeiten deshalb mit einer Holzfeuchte von 8 bis 10 Prozent, bauen breite Flächen verleimt oder furniert auf und lassen Anschlüsse bewusst beweglich. Bei Fußbodenheizung — im Neubau rund um Innsbruck praktisch Standard — planen wir zusätzliche Dehnfugen ein.
Unser Einsatzgebiet reicht etwa 30 Fahrminuten in alle Richtungen: das Stadtgebiet mit Wilten, Pradl, Hötting, Mühlau, Amras und Arzl, das Mittelgebirge mit Natters, Mutters, Lans, Sistrans und Aldrans, das Inntal von Zirl, Kematen und Telfs im Westen bis Hall in Tirol, Wattens, Schwaz und Jenbach im Osten, dazu Stubaital, Wipptal und das Seefelder Plateau. Innerhalb dieses Gebiets ist die Anfahrt im Preis enthalten. Für größere Vorhaben — mehrere Wohnungen in einem Objekt, Hotelzimmer, eine komplette Ordination — arbeiten wir auf Anfrage in ganz Tirol und österreichweit.
Rufen Sie an oder schreiben Sie kurz, worum es geht. Fotos und ein paar grobe Maße genügen für die erste Einschätzung; alles Weitere klären wir beim Aufmaß. Danach bekommen Sie eine Zeichnung mit Ansichten, Schnitten und Innenaufteilung sowie ein Angebot, in dem Korpus, Fronten, Beschläge, Oberfläche und Montage getrennt ausgewiesen sind. So sehen Sie, wofür Sie zahlen — und können gezielt entscheiden, wo mehr und wo weniger sinnvoll ist.
Ob Einbauschrank unter der Schräge, Küche im Altbau, eine neue Stiege oder ein Fenster, das nicht mehr schließt: Wir sehen es uns an, messen selbst und sagen, was sinnvoll ist. Sie erreichen uns unter 06703091097 oder über das Online-Formular. Innsbruck Tischler — Maßarbeit aus Holz.